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Christmasshopping New York 2009
Daytona Bikeweek 2009 (inkl. 3 Tage Orlando)

Größtes Hard Rock Cafe der Welt (Orlando/Florida)

Die Planung

Die Idee für diesen Urlaub entstand ca. 1 Jahr zuvor als einige meiner damaligen Clubkameraden (1st Harley Division Austria) von ihrer ersten Daytona Bikeweek 2008 zurückkamen und nicht mehr zu schwärmen aufhörten.

"So etwas habt ihr noch nie gesehen, 100.000de verrückte Harleyfans, tolle Stimmung, wahnsinns Landschaft, alles riesengross, usw..."

Da stand für mich fest: "Da musst du auch rüber!". Gesagt - getan, der Plan stand fest und es wurde sofort ein genauer Termin festgelegt, da wir ja sobald wie möglich buchen wollten. Glücklicherweise war damals noch mein sehr geschätzter Freund und absoluter USA-Spezialist Heinz anwesend, der sofort Feuer und Flamme für unseren Plan war und auch wieder mitfahren wollte. Es sollte sich in weiterer Folge noch herausstellen, dass die Tipps von Heinz richtig gutes Geld wert waren. Der Termin wurde also für 25.02.09 - 08.03.09 festgelegt.

Ich war schon zu diesem Zeitpunkt so aufgeregt, weil ich nun endlich mal in dieses riesige Land reisen würde und auch noch das ganze mit meiner grossen Leidenschaft Harley Davidson verbinden konnte.

Ungefähr 9 Monate vorher buchte Heinz dann für uns (insgesamt 12 Männer im Alter von 25 - 55 Jahren) die Flugtickets (Tipps zu Hotel und Flug Orlando, Mietwagen und Kombiangeboten). Er organisierte weiters den Transport zum Flughafen München, die Mietautos, das Hotel in Orlando, die Apartments in Daytona - einfach alles....DANKE Heinz!

Ich geb euch dann weiter unten noch hilfreiche Tipps zu all den Themen.

 


Die Anreise

Am Mittwoch, 25.02.09 traf sich ein Teil unserer Reisegruppe in Linz, um den von Heinz organisierten Kleinbus Richtung Flughafen München zu besteigen. Später holten wir dann die restlichen Leute bei einem Autobahnparkplatz ab. Auf der Fahrt hatten wir schon jede Menge Spass, da ca. 3/4 aller zum ersten Mal in die USA flogen und keiner so richtig wusste, was auf uns zukam - nur Heinz war die Ruhe selbst.

Nachdem wir am US-Airways Schalter unsere Koffer aufgegeben hatten (2 x 23 kg erlaubt) machten wir uns auf den Weg zu einem deftigen Weisswurstfrühstück, da wir erst um die Mittagszeit zu unserem ersten Stopp in Philadephia abhoben.

Im Flugzeug angekommen machten wir uns es mal gemütlich, so gut es eben in der Economy-Class ging und bereiteten uns auf unseren 9 Std. andauernden Flug vor. Nach dem Essen hab ich mir die Zeit mit Schlafen und Videoschauen vertrieben. Die Gedanken drehten sich schon um Orlando und die Vergnügungsparks, die wir besuchen wollten. Zu diesem Zeitpunkt hab ich auch beschlossen, dass ich beim nächsten langen Flug definitiv Business-Class buchen werde (genaueres zu dieser Reise hier: Las Vegas/Florida 2010).

Obwohl wir alle vor der Abreise das Onlineformular (Tipps zum "ESTA & Visa Waiver Program") für die Einreise ausgefüllt hatten, mussten wir das gleiche noch einmal händisch im Flieger machen, und natürlich auch die Zollerklärung für die Einfuhr von Waren in die USA. Dabei bestätigt man explizit, dass man keine Lebensmittel (Fleisch, Geflügel, Eier, etc.) in die USA einführt. Ihr werdet später erfahren, warum ich dies hier angeführt habe.

Nach ca. 9 Std. Flug endlich in Philadelphia/Pennsylvania (Tipps zum 1. Zwischenstopp in den USA) angekommen gings gleich mal zur Einwanderungsbehörde, dann weiter zur Gepäckausgabe, Kontrolle, Gepäck wieder aufgeben, 2. Sicherheitskontrolle und zum Inlandsterminal zum Weiterflug nach Orlando. Unsere Zeit wurde jedoch knapp, da einige Spezialisten unserer Reisegruppe 2 kg Speck und Äpfel in ihrem Gepäck hatten, OBWOHL sie zuvor die Erklärung ausgefüllt hatten, keine Lebensmittel einzuführen und auch noch min. 2x bis zur Gepäckkontrolle gefragt wurden. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass die amerikanischen Zollkontrolleure nicht gerade erfreut und freundlich auf so etwas reagierten. Die beiden bekamen sogar einen Eintrag im bundesweiten System und es dürfte wohl bei der nächsten Einreise in die USA ein grösseres Augenmerk auf sie gelegt werden.

Nach weiteren 2 Std. kamen wir dann in Orlando an, holten uns problemlos unser Gepäck und die 3 Mietautos, die Heinz für uns reserviert hatte. Ich kann euch die DOLLAR-Autovermietung (über FTI-Touristik zu buchen), sehr empfehlen, da sie die billigsten und besten Angebote in den USA haben (Tipps zur Mietwagenreservierung). Wir bezogen unsere Zimmer in einem Hotel am International Drive. Nach einem "Bud" fielen wir todmüde nach über 24 Std. Anreise in unsere, für europäische Verhältnisse, riesengrossen Betten.

 


Ausblick vom Hotel in Orlando

1. Tag in Orlando

Die Nacht war leider viel zu kurz, aber nachdem wir aufgestanden waren, konnten wir zum ersten mal die Aussicht von unserem Hotel betrachten. Es sollte ein super wolkenloser Tag werden, an dem wir noch einiges vorhatten. Es stand der Besuch beim ansässigen Harley-Dealer und am Nachmittag shopping am Plan. Wir nahmen uns vor um 8 Uhr zu frühstücken und Heinz führte uns alle zum absoluten Geheimtipp, dem Ponderosa Steakhouse in Orlando. Egal ob ihr ein super amerikanisches Frühstück mit wirklich allem was man sich nur vorstellen kann, oder ein Wahnsinnssteak essen wollt, HIER bekommt ihr es - und das auch noch zu super Preisen.

Hier zahlt man gleich beim Eingang einen Fixpreis und kann dann soviel essen wie man will. Bitte beachtet, dass euch in den USA immer ein Tisch zugeteilt wird, ihr wartet also beim Eingang und der Oberkellner bringt euch zu einem Tisch, für den dann ein anderer Kellner zuständig ist. Ihr werdet bemerken, dass die Kellner viel freundlicher sind als in Europa. Das hat zum Teil den Grund, dass die Leute einfach besser drauf sind, weil die Sonne in Florida öfter scheint, aber zum grösseren Teil, weil sie fast kein Fixgehalt bekommen und somit vom Trinkgeld leben. 

Poderosa SteakhouseMit vollem Magen machten wir uns nun gleich zum ersten Highlight auf - Orlando Harley Davidson. Jeder freute sich schon, da wir zuhause in Österreich alle unsere Listen mit diversen benötigten Teilen und Kleidungsstücken fein säuberlich geschrieben hatten. Für mich war es besonders aufregend, da ich noch keinen grösseren Harley-Dealer in den USA gesehen hatte und schon ziemlich gespannt war.

Heinz schlug gleich mal mit einem Kauf über $ 1.000,- zu (dabei hatte er noch lange nicht alles) und auch die anderen deckten sich mit diversen Artikeln ein. Keine Angst, in Daytona gings dann bei Bruce Rossmeyer's Harley-Davidson fröhlich weiter.

Zu Mittag fuhren wir dann in ein grosses Outletcenter am International Drive weiter, wo es fleissig weiterging mit shoppen. Hier bekommt ihr alle namhaften Marken zu tollen Preisen - kann man mit den Preisen in Europa gar nicht vergleichen.

Mein Tipp: gegenüber vom "Prime Outlets Orlando" gibt es auch noch eine grosse Shopping Mall. Hier gibt es ein Geschäft, das sich auf Westernartikel spezialisiert hat, Stiefel, Hüte, Gürtel, usw. Wer also tolle Cowboystiefel braucht - nichts wie hier rein. Meistens liegen an den Rezeptionen in den Hotels Gutscheinhefte auf, mit denen ihr hier tolle Rabatte bekommt.

Den anstrengenden Shoppingtag liessen wir bei einem saftigen Steak im Ponderosa Steakhouse ausklingen und gingen danach total erschöpft schlafen.

 


Eingang Islands of Adventure2. Tag in Orlando - Islands of Adventure & Universal Studios

Bevor ihr euch auf den Weg zu den Themenparks macht, unbedingt in eurem Hotel nachfragen, ob es Vergünstigungen für den Eintritt  (Preistabelle) gibt. Wir haben gleich bei uns im Hotel eine Tageskarte für die 2 Parks gekauft. Am Eingang ist es immer teurer, wir haben das "2 Parks - 1 Day" Ticket im Hotel für $ 89,99 anstatt $ 99,99 bekommen. Hört sich vielleicht jetzt viel an, nur könnt ihr jede Achterbahn oder jede andere Attraktion so oft benutzen wie ihr wollt.

Einmal durch den Eingang fühlt sich jeder Erwachsene wieder wie ein Kind. Es gibt zwar viele und schöne Parks in Europa, aber man merkt, dass die Amerikaner Weltmeister im Entertainment sind. Es gibt hier jede Menge toller Shops, wo ihr Souvenirs zum Abwinken kaufen könnt. Links und rechts der Hauptstrasse gibts eine Attraktion nach der anderen.

The Incredible Hulk roller-coaster/Achterbahn OrlandoIch will mal versuchen ein paar Eindrücke wiederzugeben. Die erste grosse Attraktion ist die Achterbahn "The Incredible Hulk / Achterbahn Orlando". Eines mal gleich zu Beginn - wir waren alle überrascht, wie diszipliniert hier alles abläuft. Es gibt kein Drängeln oder Nörgeln, alle Besucher stellen sich in Reih und Glied auf und es wartet jeder bis er drankommt. Sogar für Behinderte oder zu dicke Personen gibts eigene Eingänge um wirklich jedem den Zugang zu ermöglichen. Es gibt vor jedem Fahrgeschäft einen Sitz zum Probesitzen und die Amerikaner sind Weltmeister im "sich-fein-ausdrücken". Hier mal ein Beispielsatz: "Persons with certain upper body dimensions may not be able to use the standard seat". Soll so viel heissen wie, Leute mit gewissen Oberkörperabmessungen können diesen Sitz nicht verwenden. Dreht man sich bei uns noch nach korpulenten Menschen um, ist das in den USA ganz normal und es wird auch mehr auf solche Mitbürger eingegangen.

Man schlängelt sich beim Hulk durch eine nachgestellte Kurzgeschichte über die Entstehung hinauf zum Einstieg, wo man fest in die Sitze gepresst und gesichert wird. Danach geht es im Schritttempo steil durch einen pechschwarzen Tunnel, wo man am Ende mittels eines Katapults auf ca. 100 km/h beschleunigt und ins "Nichts" geschossen wird. Da die Achterbahn sofort nach dem Tunnel steil nach unten geht, glaubt man wirklich in die Luft geschossen zu werden. Das Herz rast, der Puls ist hoch und, auch wenn man es nicht will, man SCHREIT! Nachdem wir ausgestiegen waren, war mir schon ein bisschen schwindelig, aber es hatte sich gelohnt.

 

Achterbahn Orlando / Gesamtansicht "The Incredible Hulk"Gleich ein paar Schritte weiter kommt man zu einem weiteren Highlight - "The Amazing Adventures of Spider-Man / Achterbahn Orlando". Von aussen betrachtet sieht es nach einem normalen Gebäudekomplex aus und man würde nie erwarten, dass es sich hierbei auch um eine Achterbahn handelt. Betritt man das Gebäude bekommt jeder Besucher eine 3D-Brille.

Im Wagen angekommen gehts dann auch gleich los und es ist wirklich so echt, dass man glaubt, man ist mitten in den Abenteuern. Durch die 3D-Brille wirkt alles ziemlich realistisch und man fliegt mit Spider-Man über die Dächer und kämpft gegen seine Feinde. Das ganze wird auch noch von Feuer und Wasser unterstützt und Spider-Man springt auch mal auf den Wagen.

 

 Spider-Man / Achterbahn OrlandoBei jeder dieser Attraktionen werdet ihr nach dem Aussteigen direkt in einen Souvenirshop geleitet. Man kann also gar nicht anders, als da durchzugehen und die Marketingmaschinerie ist voll im Gange.

Weiter gehts dann vorbei an diversen Läden bis man zu der Welt von Popeye kommt ("Popeye and Bluto's Bilge Rat -Barges"). Hier haben Kinder den meisten Spass, da man von oben bis unten nass wird. Bei den Temperaturen in Florida ist das aber sehr erfrischend. Ihr fahrt mit einem Art Floss durch Popeye's Welt und das Lustige ist, dass an Brücken oder markanten Punkten die Leute von aussen, gegen eine kleine Gebühr von 25 Cent, mit Wasserkanonen auf euch schiessen können - macht fast mehr Spass als damit zu fahren ;)

Obwohl ich ein Spider-Man-Fan bin kommen wir nun zu meinem persönlichen Highlight der Islands of Adventure. Ich hab mich wirklich in die Welt und die Zeit versetzt gefühlt, weil dieser Abschnitt so lebensecht nachgebaut wurde. Echte Pflanzen, eine Herrschar von Gärtnern, die sich darum kümmert, super Geräuschkulisse und natürlich Action vom Feinsten. Ihr könnt euch sicher vorstellen, von was ich spreche - natürlich "Jurassic Park / Achterbahn Orlando". Was ich hier erlebt habe, hab ich mir nie zuvor vorgestellt, weil man wirklich glaubt es gibt die Dinosaurier noch.

Es geht mal zu Beginn durch ein riesengrosses Tor und das ist so, als ob man eine andere Welt betritt. Ein lebensgrosser T-Rex kommt aus dem Gebüsch und plötzlich wird der Blick auf das grosse Gebäude aus dem Film frei, in dem die Dinos wieder zum Leben erweckt wurden.

 

Jurassic Park - OrlandoEs steht ein grosses Boot bereit, wo sicher 15 - 20 Personen reinpassen und man begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Vorbei an Pflanzen und friedlichen kleinen Dinosauriern kommt man dann schön langsam dem grossen Gebäudekomplex näher und gleich bei der Einfahrt erfährt man, dass hier nicht alles glatt gelaufen ist, da die Raptoren ausgebrochen sind und ihr Unwesen hier treiben. Was auch klar ist, dass es jetzt in den DUNKLEN Komplex reingeht und es wirklich gruselig wird.

Ich will eigentlich gar nicht verraten, was in dem Gebäude alles passiert, weil es sonst die Spannung nimmt - ich stell einfach mal das Foto der Ausfahrt rein ;) Für die Ungeduldigen unter euch - ihr könnt mir ja eine E-Mail schreiben.

 Ausfahrt aus Jurassic Park

 "Ausfahrt" Jurassic Park

Zwei Attraktionen solltet ihr euch unbedingt noch ansehen. Zum ersten wäre da die Achterbahn "Dueling Dragons", die wirklich nichts für schwache Nerven ist. Hier sitzt ihr quasi "schwebend" in euren Sesseln, da die Füsse frei in der Luft hängen. Eine Achterbahn fährt dann ein Duell gegen die andere. Mit einem Höllentempo fahren die beiden Bahnen aufeinander zu und im letzten Moment ziehen sie auseinander, sodass man glaubt, seine Füsse würden mit denen auf der anderen Bahn zusammenstossen.

Diese Bahn hat mich mehr Überwindung als der Hulk gekostet, da es sehr ungewohnt ist, ohne Boden unter den Füssen zu fahren - es zahlt sich aber auf alle Fälle aus, da man einen wahnsinnigen Adrenalinrausch bekommt.

Beim Ausgang ist mir noch eine riesige Baustelle aufgefallen. Es wird hier ein Harry Potter Themenpark im Themenpark gebaut, der irgendwann in 2010 aufmachen und alles bis jetzt Gesehene in den Schatten stellen soll. Berichten zufolge soll eine Fläche von 20 Morgen verbaut werden und die Kosten sollen sich auf 200 Mio. US$ belaufen. Aktuelle Infos hier. Da ich im Februar 2010 wieder rüberfliege, hoffe ich, dass der Park schon eröffnet ist, damit ich euch bei meiner Rückkehr die neueste Attraktion direkt vorstellen kann.

Zum zweiten war ich dann noch in der Vorstellung von Poseidons Rache ("Poseidon's Fury"). Hier wird man von einem echten Schauspieler durch die mystische Welt von Poseidons Tempel geführt und die ein oder andere Überraschung wartet auf einen - echt sehenswert.

Wir haben uns dann auf den Weg raus aus den Islands of Adventure gemacht und einen Zwischenstopp im grössten Hard Rock Cafe der Welt eingelegt, das genau auf dem Weg zu den Universal Studios liegt. Wenn ihr dafür Zeit habt, lasst euch das nicht entgehen. Die Inneneinrichtung ist wunderschön und es gibt auch leckere Burger.

Universal Studios TerminatorUnd auf zu den Universal Studios, die um nichts kleiner sind. Hier bewegt ihr euch zwischen wirklichen Filmstudios und Attraktionen wie "The Simpsons Ride", "Shrek 4-D", "Revenge of the Mummy", "Men in Black", "Terminator 2 / 3-D".

Am meisten haben mich dabei "Terminator 2" und "Die Rache der Mumie" beeindruckt. Die Universal Studios sind wie eine kleine Stadt gebaut, mit zum Verwechseln echt aussehenden Häuserfronten, wobei sich hinter dem ein oder anderen Haus eine Megaattraktion versteckt.

Ein absolutes MUSS für jeden ist "Terminator 2 / 3-D". Leider ist hier das Fotografieren nicht gestattet, also versuch ich mal euch das Erlebnis wiederzugeben. Ihr betretet also die Firma Cyberdyne Systems, die bekanntlich den Terminator hergestellt hat. Mit 3-D Brillen ausgestattet werdet ihr von einer sehr netten Dame (Schauspielerin) in einen riesengrossen Kinosaal zur Präsentation des Terminators gebracht. Nur wird diese plötzlich unterbrochen, da der "gute" Terminator mit einer Harley auf die Bühne fährt und versucht die anderen zu bekämpfen. Wer mit der Geschichte des Films vertraut ist, kennt sich also sofort aus. Es ist eine Mischung aus Kinofilm in 3-D und echten Schaupielern - einfach der Wahnsinn. Es wird geschossen, Explosionen, einfach Action pur. Die "bösen" Terminatoren laufen dann amok und 2 - 3 Meter grosse Roboter kommen links und rechts vom Kinosaal aus dem Boden und schiessen was das Zeug hält.

 Revenge of The Mummy - OrlandoWeiter gehts zur "Rache der Mumie". Der Eingang ist einem antiken Museum in Ägypten nachempfunden, man würde also nie ahnen, dass sich dahinter eine absolut tolle Achterbahn versteckt, die so einiges zu bieten hat. Betritt man erstmal das Gebäude wird man durch eine Vielzahl von Tunneln und Gängen zum Startpunkt der Achterbahn geleitet, die echt gruselig beginnt (Videovorschau ansehen). Es ist echt ein Gefühl als wäre man in einer mehrere tausend Jahre alten Pyramide und jeden Moment passiert etwas. Die Achterbahn hat ein Höllentempo drauf und fährt dazu noch einige Strecken im Dunklen. Was sich hier abspielt ist einmalig, deshalb hat mir diese Mischung aus Achterbahn und Action am besten gefallen.

Ürigens: Fast bei jedem solcher Fahrgeschäfte werden tolle Fotos von euch gemacht, die ihr beim Ausgang im Souvenirshop ansehen und kaufen könnt.

Nach einem anstrengenden Tag genehmigten wir uns noch ein Abendessen bei Pizza Hut um uns auf den nächsten Tag vorzubereiten - die Fahrt nach Daytona.

 


 Bikeweek-Fest Seminole HD3. Tag Orlando - Fahrt zu Seminole HD und weiter nach Daytona

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns gemütlich auf den Weg Richtung Daytona. Die Fahrt dauert ca. 45 - 60 Minuten, wir hatten wunderschönes Wetter. Auf dem Weg dorthin hielten wir aber noch für einige Stunden beim Seminole Harley Davidson Händler an. Mehrere Stunden shoppen war angesagt, Teile, Kleidung, alles was das Herz begehrt. Zufällig hatten sie auch noch ein Fest im Hinterhof mit Liveband und riesigen geräucherten Truthahnkeulen. Tipp: Es gibt hier tolle T-Shirts um billiges Geld, wenn ihr z.B. 3 oder mehr nehmt.

Direkt neben den Verköstigungen stand auch noch ein Truck auf dem jeder seine Harley in ein Geschirr einspannen und die Beschleunigung sowie die Höchstgeschwindigkeit messen konnte. Am frühen Nachmittag machten wir uns gut gestärkt und um einige Dollar ärmer weiter auf den Weg nach Daytona. Wenn ihr was von der Landschaft sehen wollt, wählt die Bundesstrasse und nicht den Interstate. Da kanns dann auch schon mal vorkommen, dass links oder rechts der Strasse ein Aligator liegt, da ihr zeitweise durch Sumpfgebiet fahrt.

Terasse Apartment New Smyrna BeachAm späten Nachmittag trafen wir uns wieder mit allen anderen Kollegen und bezogen unsere Traumapartments in New Smyrna Beach. Jeweils 6 Leute waren in den beiden Apartments untergebracht, die mit 3 Schlafzimmer mit eigenem Bad und WC, einer riesigen Küche & Wohnzimmer und natürlich Klimaanlage, Waschmaschine, Trockner, etc. ausgestattet waren. Den Ausblick aufs Meer mit zugehörigem Pool könnt ihr ja im Bild sehen. Solche Apartments und Ferienhäuser bekommt ihr echt günstig bei den Anbietern, die ich euch zusammengestellt habe. - hier klicken

Nach kurzer Absprache fuhren 2 Kollegen zum nahegelegenen Supermarkt um Getränke und Verpflegung fürs Frühstück zu besorgen. Nach der Aklimatisierung machten wir uns am Abend auf den Weg zur Main Street in Daytona. Es wurde immer ein Fahrer, der nichts trank, bestimmt um die anderen zu fahren. Tipp: In den USA ist es generell so, dass es keine gewöhnlichen Fahrzeugkontrollen wie in Deutschland oder Europa gibt. Solltet ihr euch aber "auffällig" beim Fahren verhalten, werdet ihr zu 100% angehalten. Dann würde ich euch raten, dass ihr nichts getrunken und im Fahrgastraum auch keinen Alkohol habt, da die Polizisten in den USA keinen Spass verstehen. Don't drink and drive! Den anstrengenden Tag liessen wir gemütlich bei ein paar Bieren im "Froggy's Saloon" ausklingen.

 


Bruce Rossmeyer's HD4. - 10. Tag in Daytona und Umgebung

Heinz und ich waren schon sehr bald auf den Füssen und bereiteten für unsere Kollegen ein super Frühstück (Spiegeleier, Kaffee, Speck, usw.) zu, was sofort auf breiten Anklang stiess und wir für die restlichen Tage auch eingeteilt wurden. Ich werd euch die restlichen Tage unseres USA-Aufenthalts nicht in chronologischer Reihenfolge wiedergeben, sondern einfach wild drauflos berichten. Was ich euch aber noch erzählen will ist, dass wir am ersten Tag Morgenfrost hatten. Ja ihr habt richtig gelesen, es war so kalt, dass es in Florida Morgenfrost gab - hat sich aber über den Tag hinweg gelegt und die Sonne ist rausgekommen.

Wer etwas auf Harley Davidson hält, der MUSS auch zu Bruce Rossmeyer. Der weltgrösste Harley-Dealer macht seinem Ruf wirklich Ehre. Über zwei Stockwerke erstreckt sich ein Geschäft, das Seinesgleichen sucht. Im Erdgeschoss jegliche Teile, Kleidung und alles was das Herz begehrt. Angefangen vom Badevorleger bis zum Hundehalsband, die Marketingmaschinerie von Harley setzt hier voll ein. Es gibt auch mehrere "Verkaufskabinen", wo fast im Halbstundentakt eine neue Harley verkauft wird. Im oberen Stockwerk dann die Gebrauchtabteilung mit wirklich schönen Stücken.

Das Areal beschränkt sich aber nicht nur auf Harley Davidson, es gibt auch noch von fast allen grossen Zubehörhändlern eine Niederlassung. Man muss einfach einige Male hierher kommen um sich durch die Unmenge von Angeboten zu kämpfen und die Schnäppchen zu finden.

Wenn ihr wirklich im Shoppingfieber seid, könnt ihr am Abend noch direkt nach Daytona reinfahren und bei der dortigen Zweigstelle von Bruce Rossmeyer weiter einkaufen - hier gibts kleine feine Sachen, die er vielleicht nicht in seinem riesigen Shop hat.

Stuntshow Ocean Center - DaytonaIn der Nähe der Main Street habt ihr eine Querstrasse weiter das Ocean Center, wo Harley Davidson alle Modelle und Kleidungsstücke ausstellt. Hinter der Halle raus gibts auch noch ein paar kleine Stände und wir hatten das Glück eine super Stuntshow sehen zu dürfen, wo zeitweise 2 Typen auf Cross-Bikes in einer Stahlkugel um den Moderator fuhren - echt der Wahnsinn. Auf der Main Street kann ich euch zwei Bars empfehlen, da wäre zum einen der Boot Hill Saloon und zum anderen Froggy's Saloon - hier gibts immer klasse Musik und tolle Stimmung. Ein wenig ausserhalb von Daytona (auf dem Weg zu Bruce Rossmeyer) befindet sich der Iron Horse Saloon, wo es immer Freiluftkonzerte gibt. Hier könnt ihr auch im ersten Stock auf Holzplanken und -geländern alles beobachten - unten fahren und parken die Harleys direkt neben der Bühne - eine unverwechselbare Stimmung. Heuer war auch eine Schaustellergruppe mit der "Wall of Death" anwesend. Ein originaler Holzkäfig, in dem sie im 90° Winkel zum Boden mit alten Motorrädern an den Wänden fahren und höllische Stunts abliefern.
Daytona Beach - aus dem Auto

Ihr müsst euch fast einige Tage Zeit nehmen um wirklich alle tollen Sachen durchzuprobieren. Ich geb euch hier nur Tipps dazu, wo sich am meisten abspielt, da alles zu beschreiben einfach den Rahmen sprengen würde. Zumindest habt ihr so einen Überblick und ich glaub schon, dass man sich reinversetzen kann.

Was ich euch auch noch empfehlen kann ist mit dem Auto direkt runter auf den Strand in Daytona Beach zu fahren, sich eine Tageskarte für ein paar Dollar zu lösen und direkt am kilometerlangen Strand vor den Hotels mit dem Auto zu fahren. Tipp: Falls ihr nicht im Sommer dort seid, unbedingt was warmes zum Anziehen mitnehmen - der strahlend blaue Himmel täuscht, es kann sehr kalt werden.

Bei uns in Europa undenkbar, dürft ihr hier wirklich in Schrittgeschwindigkeit mit dem Auto am Strand entlang fahren. Mehrere Kilometer strahlend weisser Sand und eine Hotelburg nach der anderen. Ihr könnt hier sogar parken und einen kleinen Spaziergang am Strand machen. Dann kann man es sich mit einer Decke und etwas leckerem zum Essen ganz gemütlich machen und den anderen Leuten und dem Meer zusehen.

Ich auf einer 2009er Screamin' Eagle E-Glide

Wo ihr natürlich auch noch unbedingt hinmüsst ist zum Daytona Speedway. Mich hat der Anblick regelrecht erschlagen, weil es sooo riesig ist. Hier finden die ganzen Demo Rides statt und ihr könnt euch von fast jedem Hersteller jegliches Motorrad für eine Probefahrt ausleihen. Manche sind mit Führung, andere könnt ihr auch alleine auf einer vorgegebenen Strecke fahren. DAS lohnt sich auf jeden Fall, plant aber minimum einen Tag für den ganzen Spass ein. Tipp: Gleich früh morgens kommen, dann braucht man nicht lange anstehen und man kann sofort sein favorisiertes Modell auswählen. Heinz legte eine Probefahrt auf einer Boss Hoss ein und ich erfüllte mir meinen Traum auf einer 2009er Screamin' Eagle E-Glide zu fahren.

Alle namhaften Tuner sind beim Speedway vertreten und natürlich lohnt es sich auch direkt den Speedway zu besichtigen. Fast immer finden Trainings statt und man kann zu Fuss mitten ins Feld reingehen und zusehen. Natürlich kann es auch sein, dass ihr Paul Teutul von Orange County Choppers vor die Linse bekommt, da der auch mit seinem Truck dort war.

Den letzten Abend liessen wir in unserem Apartment noch gemütlich ausklingen (bei ein paar Bierchen natürlich) um dann zufrieden und eigentlich ein wenig traurig, weil es schon wieder nach Hause gehen sollte, einzuschlafen. Wie nicht anders zu erwarten war, haben wir uns am nächsten Tag bald auf die Socken gemacht um noch ein letztes Mal in Orlando im beliebten Ponderosa Steakhouse zu frühstücken.

Dann gings auch gleich zum Flughafen, Mietautos abgeben und Einchecken für den Heimflug - ein unvergesslicher Urlaub ging somit zu Ende. Aber es sollte nicht der letzte sein, sondern erst der Beginn einer grossen Leidenschaft.

THE END!

 

So liebe Leute, wenn euch jetzt auch das Reisefieber gepackt hat, egal ob in die USA oder woanders auf unserem schönen Planeten, hier gleich nochmal der Link zu den von mir erprobten und besten Anbietern, wo ihr euch alles, aber wirklich alles selber zusammenstellen könnt.

Hier geht's direkt zu den Tipps (hier klicken)

 

Nochmal die Vorteile auf einen Blick:

  • Bis zur Häfte Ersparnis an Zeit und Geld.
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  • Sofort die Tickets und Hotelvouchers zuhause ausdrucken.

 


 

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